Das Panorama-Röntgenbild

„Rundum-Diagnostik“ - und Röntgen-CD zum Mitnehmen.

Das Panorama-Röntgenbild

Das Orthopantomogramm

Die Panorama-Röntgenaufnahme wird in der Fachsprache auch „Orthopantomogramm“ oder kurz OPG, bzw. OPT genannt. Es ist eine Schichtaufnahme vom rechten Kiefergelenk bis zum linken Kiefergelenk und allen dazwischen liegenden knöchernen Strukturen.

Vorteil einer Panorama-Röntgenaufnahme

Man erkennt auf einer solchen Aufnahme den Ober- und den Unterkiefer mit allen Zähnen, die Lage und Position der Kiefergelenksköpfchen, die Ausdehnung der Kiefer- und Nasenhöhlen, sowie die beiden Jochbögen. Sie zeigt Bereiche, die man mit den herkömmlichen Zahnfilmen nicht erreichen kann – ein großer Vorteil bei unklaren Schmerzzuständen im Kiefer-Gesichtsbereich oder bei Verdacht auf Zahnherde und/oder Störfelder.

Wann und wie oft ein OPG ?

Es ist sinnvoll, schon bei älteren Kindern einmal ein Orthopantomogramm anfertigen zu lassen, weil man auf diese Weise schon früh erkennen kann, ob irgendetwas im werdenden Gebiss nicht stimmt. Spätestens mit 18 Jahren ist jedoch eine Panoramaaufnahme wichtig, weil dann die Weisheitszähne zu erkennen sind und wie sie liegen, vor allem auch, ob sie genügend Platz haben. Sollten die Weisheitszähne nämlich keinen Platz für ihren Durchbruch haben, dann ist jetzt und in den folgenden ca. 10 Jahren der beste Zeitpunkt, solche Weisheitszähne chirurgisch zu entfernen. Dies ist zwischen 18 und 25 Jahren meist ein kleiner Eingriff, da die Zahnwurzeln noch nicht voll ausgebildet sind. Je älter man wird, umso schwieriger wird der Eingriff und umso komplizierter der Heilungsverlauf.

Die Wiederholung einer Panoramaaufnahme ist sinnvoll in größeren Abständen (5 bis 10 Jahre), vor allem aber auch einige Zeit nach größeren „Umbaumaßnahmen“ am Gebiss (Sanierungen oder umfangreiche Rekonstruktionen).

Digitales Röntgen - Geringere Strahlendosis

Digitale Röntgengeräte haben gegenüber den analogen Geräten (mit Filmkassetten) den großen Vorteil, dass ihre Aufnahmestrahlung bis zu 75% reduziert werden kann. Außerdem können die digitalen Aufnahmen als verschlüsselte Datei per Email an Ihren Hausarzt oder einen Zahnarztspezialisten verschickt werden und ganz einfach auf CD in der ursprünglichen Qualität archiviert werden.

Praktisch für Sie zum Mitnehmen

Auf Wunsch geben wir unseren Patienten gerne eine mit den Röntgenaufnahmen gebrannte CD mit, damit sie diese gegebenenfalls bei einem Umzug oder Arztwechsel zur Verfügung haben. Die Qualität der CD-Kopie ist hervorragend, da beim Kopiervorgang keine Details verloren gehen, was bei den Filmkopien oft der Fall ist.

Zufällig entdeckt !

Immer wieder ist man überrascht, was bei einer Panoramaaufnahme zum Vorschein kommt – leider oft auch Unerfreuliches, z.B. entzündliche Zahnherde, wie Fremdkörper oder nicht herausgewachsene Zähne. Es ist also besser, man hat solches entdeckt, solange es noch unauffällig war und nicht erst auf der Notfallstation einer Zahnklinik am Weihnachtsabend oder Karfreitag . . .

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    Ein unerwarteter Befund

    Das Orthopantomogramm zeigt einen bislang unerkannten retinierten Weisheitszahn im linken Unterkiefer (rechts im Bild). Dieser hat im Laufe der Jahre eine sog. Follikularzyste (Hohlraum im Knochen) entwickelt, die nun - fast pflaumengroß - den Unterkieferast so stark geschwächt hat, dass es zu einer Spontanfraktur kommen könnte.
    Periodische Panoramaaufnahmen (alle 5 bis 10 Jahre) können einer solchen dramatischen Entwicklung vorbeugen.

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