Schluss mit Amalgam

Amalgam, ein Dinosaurier des vergangenen Jahrhunderts!

Schluss mit Amalgam

Was ist eigentlich Amalgam ?

Amalgam stammt aus dem 19. Jahrhundert, als es außer Gold noch kein Material für defekte Zähne gab. Doch Gold - so dauerhaft und altbekannt es auch ist - konnten sich nur die Pharaonen, Könige, Fürsten oder sehr betuchte Menschen leisten.
Zum Ende des 19. Jahrhunderts, als eine eigentliche Zahnmedizin erst allmählich entstand (zuvor hatten die „Barbiere und Scherer“ kranke Zähne gezogen), fand man eine Mischung aus Metallspänen (Kupfer, Silber, Zinn), welche in einer 50/50-Mischung mit Quecksilber eine knetbare Masse ergab, die nach kurzer Zeit aushärtete. Das Material war billig, einfach zu verarbeiten und erstaunlich dauerhaft. Über 100 Jahre lang war es das Zahnfüllungsmaterial der Wahl – weltweit.

Warum KEIN Amalgam ?

Da Amalgam keine stabile Metall-Legierung ist, sondern eine Metall-Mischung, diffundieren im Laufe der Zeit Bestandteile, auch Quecksilber, aus dem Gemisch heraus – sie gehen in Lösung und werden mit dem Speichel verschluckt. Besonders beschleunigt wird dieser Diffusions-Prozess, wenn in der Nachbarschaft von Amalgamfüllungen andere Metalle, insbesondere Gold-Füllungen oder -Kronen, vorliegen. Da alle Metalle unterschiedliche elektrische Potenziale haben, bedeutet dies, dass über den Speichel, der ein hervorragender Elektrolyt ist, zwischen Gold und Amalgam galvanische Ströme zu fließen beginnen, die das Amalgam zu verstärkter Korrosion führen. Dies wiederum bewirkt eine beschleunigte Absonderung von Quecksilber. In der Fachsprache wird dieser Vorgang als Galvanismus bezeichnet.

Erst die immer weiter verbreitete Erkenntnis, dass das Schwermetall Quecksilber Vergiftungen im Körper erzeugen kann, führte dazu, dass nach dem Erscheinen der Seitenzahn-Composites in der Zahnmedizin Mitte der 1980-Jahre das Amalgam nun allmählich aus den Zahnarztpraxen verschwindet, und dessen Anwendung in der Zahnmedizin wurde mittlerweile von einigen Ländern sogar verboten.

Quecksilber ist ein No Go - es muss raus !

Das während Jahren und oft Jahrzehnten aus den Amalgamfüllungen ausgetretene Quecksilber bildet im Köper Verbindungen, die nicht wasserlöslich sind. Es wird also auch mit vielem Trinken nicht ausgeschieden.
Nur mit Hilfe sogenannter Chelat-Infusionen werden Schwermetalle zu wasserlöslichen Substanzen gebunden und können dann über die Nieren ausgeleitet werden.

In Verbindung mit den Arztpraxen im Hause können Schwermetall-Analysen und Schwermetall-Ausleitungen vorgenommen werden, die für den gesamten Organismus eine enorme Entlastung bedeuten. Gerne beraten wir Sie auch zu diesem Thema.

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    Schonende Amalgamentfernung unter Kofferdam

    Die Entfernung einer Amalgamfüllung erfolgt entweder unter Anwendnung eines Kofferdams oder – bei sehr kleinen Füllungen – mit Hilfe einer speziellen Saugvorrichtung, die über die Kaufläche des Zahnes gestülpt wird. Wichtig ist, dass der feine Bohrstaub nicht auf die Schleimhäute geschleudert und anschließend verschluckt wird.

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    Ersatz der Amalgamfüllungen

    Kleine bis mittlere Amalgamfüllungen werden mit Composites ersetzt. Bei größeren und Kauflächen-bedeckenden Füllungen raten wir zu den stabileren Keramik-Onlays. Sie sind ästhetisch einwandfrei.

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    Chelat-Infusion zur Schwermetall-Ausleitung

    In den Arztpraxen im Hause werden Schwermetall-Analysen und -Ausleitungen mit sog. Chelatbildnern vorgenommen. Da wir alle durch die Umwelt mit Schwermetallen belastet sind, ist es vorteilhaft, sich im Anschluss an eine Amalgam-Sanierung einer Schwermetall-Ausleitung zu unterziehen, die sowohl das unerwünschte Quecksilber wie auch viele andere Schwermetalle aus dem Körper entfernt.

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    Kompetente Arztpraxen im Hause

    Unsere Arztpraxen im Hause haben jahrelange Erfahrung mit der Analyse und Ausleitung von Schwermetallen, was gerade nach Amalgam-Sanierungen ein wichtiger Behandlungsschritt ist. Quecksilber hat eine besondere Affinität zum Nervengewebe, und daher ist es u.E. wichtig, unsere Patienten auf die Möglichkeit von Schwermetall-Analyse und -Ausleitung hinzuweisen. In den Arztpraxen im Hause erhalten Sie ausführliche Beratung zur sogenannten Chelat-Therapie. Sie werden erstaunt sein, wie viele andere Schwermetalle (z.B. Blei, Arsen, Cadmium, Nickel, Aluminium etc.) bei einer solchen Analyse noch zum Vorschein kommen.
    Hier finden Sie die Naturarztpraxis für Kinder und Erwachsene in Michelrieth.

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